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Wieviel Wasser muss in mein Wasserbett? Wie stelle ich die richtige Wasserbett Füllmenge ein?
Die Wasserfüllmenge richtet sich primär nach Ihrem persönlichen Körpergewicht, dann nach Ihren Schlafgewohnheiten bzw. Ihrer persönlicher Vorliebe. Generell liegt bei der Mehrzahl aller Wasserbetten der optimale Füllstand ca. 1-2 cm unterhalb der Oberkante des Schaumstoffrahmens (ohne Person im Bett). Das entspricht bei einer vollvolumigen Wassermatratze ca 18-21cm.
Mehr Wasser in der Matratze bedeutet ein härteres Liegen, weniger Wasser ein weicheres Liegen mit tieferem Einsinkverhalten.
Zuviel Wasser bedeutet jedoch, dass die Beine zu hoch liegen bzw. nach oben gedrückt werden, zu wenig Wasser, dass man wie in einer Hängematte "durchhängt" und im Extremfall sogar beim Liegen die Bodenplatte spürt
Achten Sie also darauf, dass Sie weder bis auf den Boden durchliegen, noch dass Sie das Gefühl haben, die Matratze wölbt sich zu stark unter Ihnen (speziell unter den Beinen).
Ein perfekt gefülltes Wasserbett ist objektiv ein solches, wenn Sie von außen betrachtet völlig gerade liegen. Die Beine sollten nicht zu hoch liegen und Sie sollten nicht mit dem Gesäß auf der Bodenplatte aufliegen - es kann jedoch beim Bewegen, Hinsetzen o.ä. und/oder niedriger Wellendämpfung durchaus sein, dass Sie den Boden spüren.
Je nachdem, wie hart oder weich man liegen möchte, kann die Füllmenge des Weiteren geringfügig variieren. Ein übervolles Bett hat den Nachteil, dass man nicht wirklich zur Ruhe kommt und das Gefühl hat, man rollt von der Matratze herunter.
TEST: Wenn Sie sich auf die Seite legen, sollten Sie stabil liegen, ohne den Boden zu berühren. Wenn man jedoch das Gefühl hat, man kippt nach vorne oder hinten, so sollte man etwas Wasser ablassen.
Die richtige Füllmenge eines Wasserbettes ist das A und O eines erholsamen Schlafes. Wenn man die Wassermatratze(n) ohne Person(en) im Bett betrachtet, entsteht u.U. der Eindruck, dass zu wenig Wasser vorhanden wäre, da sich ggf. Falten an der Oberfläche zeigen. Legt man sich jedoch hinein, wird das Wasser verdrängt und trägt Einen gleichsam schwebend.
Es kann je nach Wellendämpfung und Körpergewicht durchaus vorkommen, dass man beim Sitzen im Bett die Bodenplatte des Bettes berührt. Davon sollte man sich nicht irritieren lassen. Erst bei höheren Dämpfungen werden Sie die Bodenplatte nicht mehr spüren, da die Beruhigungsvliese diesbezüglich dämpfend wirken.
Wenn Sie die Wasserbett Füllmenge ändern möchten, arbeiten Sie mit geringen Mengen, d.h. fangen Sie mit 2 bis 5 Litern an, dies macht sich bereits beim Liegen bemerkbar.
Die Einstellung der Füllmenge können Sie problemlos selber vornehmen. Füllen Sie mehr Wasser in die Matratze mit einem Trichter und einer Gießkanne und holen Sie Wasser aus der Matratze heraus, indem Sie einen Eimer unmittelbar an den Einfüllstutzen in die Matratze drücken, wodurch das Wasser direkt in den Eimer läuft. Alternativ können Sie auch mit einem kurzen Schlauch das Wasser ansaugen und in einen Eimer vor dem Bett laufen lassen.


